Dublin, Tag 10

Heute bekommen wir neue Studenten, da uns am letzten Freitag Eva und Agostino verlassen haben. Ein Japaner stößt zu uns und ein Deutscher. Komisch, manchen Mensch sieht man von weitem an, woher sie kommen, so auch Rolf. Er hört sich wie Kermit der Frosch an, wenn er spricht 😁. Nach der Mittagspause treffe ich ihn zufällig im College und frage ihn, aufgeschlossen wie ich bin, ob er mit uns zum Guiness Storehouse kommen möchte. Nein, er möchte lieber zum Buchladen ... Na gut, wer nicht will, der hat gewollt. Aber mal ehrlich, sind euch Gymnasiallehrer, die Latein und Geschichte unterrichten, nicht auch suspekt? Und die dann noch wie Kermit klingen? Bei den Muppets mag das ja ganz lustig sein, aber im wahren Leben ... Neben den üblichen Spaniern ist heute auch mein Namensvetter Gabriel aus Brasilien, der auch Teilnehmer unseres Vormittagskurs ist, mit von der Partie sowie ein junger Franzose, Gott sei Dank nicht der aus meinem Nachmittagskurs. Wir nehmen Dank Gabriel, der die Führung übernimmt, nicht gerade den kürzesten Fussweg 😕 . Finale we made in. Der Eintritt ist nicht gerade billig, aber immerhin ist auch ein Pint Guiness inklusive. Ich finde die Besichtigung sehr interessant, es ist unglaublich, aber täglich werden mehrere Millionen Liter Wasser in die Brauerei eingeleitet und zu unzähligen Pints verarbeitet. Sehr sehenswert ist auch der Rückblick auf den Coopering Process, als noch jedes einzelne Fass von Hand und weitestgehend per Augenmaß gefertigt wurde. Nach Verkostung des Gratis-Pint machen wir uns alle auf den Heimweg, Gabriel und ich zu Fuß, die anderen per Bus oder Bahn. Auf dem Heimweg beschließe ich spontan, in einer Burritos-Bar einzukehren. Ich gönne mir eine Qesadilla mit butterzart geschmortem Rindfleisch. 😊. Abseits der Tourismus-Routen kann man in Dublin durchaus gut und günstig essen. Gott sei Dank habe ich noch einen Fußmarsch von ca. 3 km vor mir, so dass ich wenigstens einen Teil des Biers und des Essens verdauen kann ...