Dublin, Tag 11

Heute stoßen noch einmal zwei neue Studenten zu uns, eine junge Italienerin, bildhübsch, 17 Jahre jung, geht aber locker für Anfang 20 durch. Ebenfalls neu ein junger Türke, den Namen kann ich mir nicht merken, ziemlich exotischer Name. Wäre ich 25 Jahre jünger, könnte er glatt in mein Beuteschema passen 😉. Der bzw. die geneigte Leser(in) muss jetzt nicht zusammenzucken, ich bin ja bei Gerrit in guten und festen Händen 😍. Also kein Grund zur Beunruhigung. Unser neuer Lehrer der die erste Stunde unterrichtet, ist ziemlich "flamboyant", ein ganz Süßer ist das, wir amüsieren uns sehr mit und manchmal auch ein wenig über ihn 😉. In der zweiten Stunde sprechen wir bei Naz über sichere und spekulative Anlagen. Na super, meine Vergangenheit als Anlageberaterin holt mich ein. Ich kläre über Risiken der einzelnen Anlageformen auf, das Ganze sprengt dann doch irgendwann den Rahmen und wir lassen es dabei bewenden, dass gut überlegt sein will, in welches Produkt investiert wird. Der Nachmittagskurs ist recht interessant, praxisnah. Wie überbringe ich schlechte Nachrichten (geschäftlich) angemessen? Es kommen tatsächlich Diskussionen auf, Josephs Part ist mir irgendwie durchgegangen 😉. Danach noch eine Stunde freiwillig PSP Writing, weil es mir letzte Woche so gut gefallen hat. Liam, der den Kurs leitet, geht das Thema ganz anders an. Wir sollen einen Artikel über unsere Heimatstadt schreiben, z. B. für die Tourist-Information. Die Ideen sprudeln nur so aus mir heraus, ich schreibe 3 DIN A4 Seiten, es macht richtig Spaß, ich bin sehr kreativ. Apropos kreativ. Sagte mein lieber Ex-Chef in Frankfurt nicht einmal zu mir, ich sei nicht kreativ? Pffffff, dass ich nicht lache! Liam: What's your profession? Ich: Banker. Liam: 😳. Hhm, ich sollte mir wirklich gut überlegen, was ich die nächsten Jahre beruflich machen will ...