Dublin, Tag 17

“Two households, both alike in dignity,

In fair Verona, where we lay our scene,

From ancient grudge break to new mutiny,

Where civil blood makes civil hands unclean.

From forth the fatal loins of these two foes

A pair of star-cross'd lovers take their life;

Whole misadventured piteous overthrows

Do with their death bury their parents' strife.

The fearful passage of their death-mark'd love,

And the continuance of their parents' rage,

Which, but their children's end, nought could remove,

Is now the two hours' traffic of our stage;

The which if you with patient ears attend,

What here shall miss, our toil shall strive to mend.” 

Da ist er wieder, Shakespeare, lange hatte ich Ruhe vor ihm. In der Oberstufe hatte ich schon einmal das Vergnügen. Beim erneuten Lesen weiß ich wieder, warum ich ihn nie mochte. Lustig wird es dann aber doch noch, als wir uns in drei Gruppen selbst Tragödien ausdenken und präsentieren bzw. vorspielen sollen. Es kommen mal wieder ziemlich schräge Dinge dabei heraus 😂. In der Mittagspause laufe ich zum Hauptpostamt, um ein paar Urlaubskarten einzuwerfen, denn ich weiß nicht, wo sich in der Nähe Briefkästen befinden. Den langen Weg hätte ich mir sparen können, wenn ich auf der anderen Straßenseite marschiert wäre, denn in unmittelbarer Nähe unserer Schule befindet sich einer 😬. Naja, Bewegung schadet nicht, der Muskelkater hat sich Gott sei Dank auch erledigt. Nachmittags behandeln wir Business Reports und Trends. "Gabriele has a lot of experience in those things. Gabriele, would you like to tell us a little bit about these topics?" Bin ich die Lehrerin? Bei den Aufgaben werde ich dann nie dran genommen, James geht davon aus, dass ich eh alle Fragen richtig beantworte. Doofes Spiel ...😕. Spontan Klinke ich mich noch ins PSP Writing bei Steven ein, den ich aus einer Vertretungsstunde kenne. Er begrüßt mich als seine deutsche Freundin 😉 Eine gute Entscheidung, denn wir behandeln Bewerbungen gemäß Cambridge English und nicht nach DIN-Schlagmichtot ... Das kann doch für die Bewerbungen, die ich wohl oder üblich demnächst schreiben muss, nichts schaden. Nach dem Unterricht treffe ich noch James, unseren Lehrer aus dem ersten Vormittagskurs. Wir plaudern ein wenig und er gibt mir noch den Tipp, einen weiteren Kurs zu besuchen, um Bewerbungen, Vorstellungsgespräche etc. zu üben. Ich muss sagen, dass die Lehrer an unserem College wirklich nett und engagiert sind. Sie haben immer ein offenes Ohr und sind behilflich. Ich freue mich wieder einmal, dass ich mich für diese Schule entschieden habe. Hier war ich nicht zum letzten Mal ...