Dublin, Tag 24

Während meiner ersten Tage war das Wetter etwas unbeständig und es hat immer wieder einmal geregnet. Aber auch wieder ist ein herrlicher Sommertag. Schnell auf Holz klopfen ... Wenn nicht immer wieder diese Grammatikeinheiten Bestandteil unseres Unterrichts wären, würde er mir noch viel mehr Spaß machen 😕 Ich weiß, es muss sein. In der Mittagspause treffe ich Naz. Sie entschuldigt sich, dass sie sich am Freitag nicht von uns verabschiedet hat, sie wusste zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem Wechsel. Nachmittags werden wieder lustige Spielchen gespielt, die Zeit vergeht schnell. Jetzt noch eine Stunde PSP Writing, dann geht es heim. Wir schreiben eine Beschwerdebrief, mein Name und der Ort Trier dienen als Bespiel. Einige Studenten, die später gekommen sind, fragen Steven später, was Gabriele und Trier bedeutet. Ich schmeiße mich fast weg. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben 😂 Auf dem Rückweg laufe ich Gabriel und Petra in die Arme, die auf dem Weg in einen Pub sind. Na gut, begleite ich sie eben, Zuhause wartet ja niemand auf mich ... Wir machen uns zum Temple Bar Bezirk auf und gehen dort in die Temple Bar. Es gibt Live-Musik, Molly Malone wird in einer ziemlich rockigen Version gegeben. Endlich haben wir 3 Pints ergattert und haben angestoßen, spricht uns eine ziemlich (!) angeschickerte Engländerin an. Also, ich kann wirklich sagen, dass sich mein Englisch verbessert hat, denn vor etliche Wochen hätte ich die Dame nicht verstanden. Sie und ihr Freund Mat sind für 3 Tage in Dublin, wie sie uns versichert nur zum Trinken. Sie quasselt unentwegt und stellt immer wieder die gleichen Fragen. Sie möchte unbedingt Shots mit uns trinken, aber wir wehren ab. Nachdem wir Laura, so heißt die Engländerin, überzeugt haben, dass es besser ist, feste Nahrung zu sich zu nehmen, ziehen sie und ihr Freund ab. Anschließend tauschen Petra, Gabriel und ich noch ein paar lustige Trinkgeschichten aus. Schliesslich haben auch wir welche auf Lager, dann trennen sich für heute unsere Wege ...