Im Sommer ging es nach alter Sitte mal wieder mit Krystina auf einen Sommertrip. Nachdem wir vor 2 Jahren Skandinavien und Norddeutschland unsicher machten, letztes Jahr in den Kulturhauptstädten der neuen Bundesländer unterwegs waren, ging es diesmal in den Süden. Erstmals dabei: Klappi, mein 30 Jahre alte Camptourist der Firma IFA.

Begleitet wurden wir diesmal von einer befreundeten Familie, die erstmalig, genauso wie wir, zusammen einen längeren Campingurlaub durchführen wollten. Zu fünft ging es also Kolonne (Klappi darf in D nur 80 fahren!) zu unserem ersten Stop nach Schwangau in unmittelbarer Nähe zum Schloss Neuschwanstein. 

Hier hatten wir 4 Übernachtungen und folgendes Programm:

 

Besuch von Schloss Neuschwanstein

Da muss ich erst 45 werden, um mir dieses Touristengemetzel zu geben! Der Touristenansturm wird beispiellos perfekt abgewickelt, aber das ist auch notwendig, wenn alle 5 Minuten eine neue Führung startet. Vorher riskierten wir noch einen Blick von oben aufs Schloss von der Marienbrücke. Absolut empfehlenswert!

Mir persönlich haben die 15 Zimmer, des von Anfang an als Museum ausgelegten Schloss, nicht ausgereicht, um den Eintritt zu rechtfertigen. Da habe ich in St. Petersburg, Venedig oder aber auch in der Burg Eltz ein besseres "Preis-/Leistungsverhältnis" empfunden. Aber egal, es war schön, insbesondere auch durch  unsere gut harmonierende 5er-Gruppe.

Zugspitze

Schon in Trier hatten wir ausgemacht, der Zugspitze einen Besuch abzustatten, insbesondere aufgrund zweier Earthcaches (Exkurs: Natürlich war auch das GeoCachen wieder ein wenig dabei, insbesondere da Jörg, Nadine und Jaline ebenfalls diesem schönen Hobby frönen).

Hier ein paar Eindrücke von oben:

Wanderung in der Nähe von Ehrwald

Jörg hatte im Vorfeld eine GeoCaching-Wanderung mit 25 Letterboxen identifiziert, die wir an einem sehr schönen Tag mit 400-500 Höhenmetern absolvierten. Nach der Hälfte teilten wir uns auf, während die Mädels wieder den Abstieg angingen, setzte ich mit Jörg die Runde fort, die im Finale noch durch einen Steig versüßt wurde, auf dem die 500 Höhenmeter in kurzer Entfernung Retour absolviert werden mussten. Auf den richtigen Klettersteig an der Felswand verzichteten wir aufgrund mangelnder Ausrüstung.

Nach den 4 Tagen ging es dann 500 Kilometer weiter Richtung Turnersee in Kärntensüdöstlich des Wörtersee. Hier waren wir bis zum Ende unseres Urlaubs und hatten bis auf einen Tag (24 Stunden Dauerregen) sehr gutes und zum Schluss heißes Wetter. Der Campingplatz war unsere Basis, von der wir an 3 Tagen 3 Hauptstadt-Trips unternahmen. Dabei übernachteten wir in Bratislava im absolut empfehlenswerten Hostel Blues sehr zentrumsnah.

 

Ljubljana (Slovenien):

Bratislava (Slowakei):

Wien (Österreich):

Es war ein rundum schöner Urlaub. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an unsere 3 zusätzlichen Begleiter...